Suzuki SFV 650 Gladius

 

 

 



Für die, die es interessiert, ein kleines Fazit der ersten 500km:

 

Am Anfang muss ich erst mal erwähnen, dass meine Gute auf Grund ihrer eher spärlich ausfallenden Körpergröße (162cm) als erstes die Gladius im Fahrwerk bis auf den letzten Punkt hat runterstellen lassen,                                                                       (78,5 – 81cm = Angabe Hersteller)… Als Nächstes hat der freundliche Händler, Zweirad Hübner Cottbus, Tieferlegungsstreben eingebaut (30mm) u. die Gabelbrücke um 1cm durchgesteckt. Nun kommt Frauchen (fast) mit den Sohlen auf die Straße. Da die Gladius einen eher tiefen Schwerpunkt hat, ist somit ein relativ leichtes Handling gewährleistet. Sie war/ist sehr positiv angetan, was ja bekannter Weise bei Frauen nicht immer gleich so ist… naja egal ;-)

Die Empfehlung zum Einfahren lt. Suzuki ist: die ersten 800km halbe Drehzahl nicht überschreiten (max. 5000-5200 U/min.), unser Händler meinte, dass es in der Regel ausreicht, die ersten 2 Tankfüllungen (ca. 500km) so zu fahren. Die Gladius fährt echt super. Der Motor hängt sehr gut am Gas und produziert im unteren Drehzahlbereich schon ordentlich Drehmoment. Das Getriebe schaltet präzise, angenehm ist die Ganganzeige. Das Kurvenverhalten ist super – die Gladius gehorcht aufs Wort. Die Kupplung ist sehr straff eingestellt und kommt ziemlich zeitig, dies kann man nachstellen, sollte aber erst nach der Einfahrperiode vorgenommen werden. Die Bremsen beißen nicht sofort zu, was teils gut ist, teils etwas gewöhnungsbedürftig. Mich selbst hat es nicht gestört, da beim etwas beherzteren Bremsen die Scheiben doch den Befehl bestätigen und ohne Worte umsetzen!

Wir sind die ersten 500km immer zu zweit auf der Gladius gefahren, haben die Drehzahlen nicht überschritten (bei 5200 U/min.,  im 6. Gang, liegt man bei ca. 110km/h) und haben dabei 3,93 l/100km verbraucht. Da ja Kraft von Kraftstoff kommt, wird es sehr wahrscheinlich unter anderer Fahrweise etc. etwas mehr werden.

Fazit:          Die Gladius wird meiner Meinung nach den Ansprüchen an einen guten Tourer gerecht und ist vor allem für Fahranfänger und Frauen sehr gut geeignet. Soll natürlich nicht heißen, dass die Männer darauf nicht zurückgreifen dürfen!

 

 

Fazit nach 1600km:

Auch nach 1600km gibt es an der Gladius rein gar nichts zu meckern.

Keinerlei Anzeichen von irgendwelchem Verschleiß etc. - das Bike ist und bleibt ein zuverlässiger Begleiter.

Der Benzinverbrauch bleibt konstant (natürlich bei gleicher Fahrweise), der Motor gehorcht aufs Wort und verrichtet auch im unteren Drehzahlbereich gewissenhaft seinen Dienst.

Mittlerweile ist die Gladius auch im hohen Bereich zugeritten worden, was sie brav mit ordentlich Dampf und einem sonoren Klang quittiert. Über das Getriebe kann man nur eines sagen: präzise! Saubere Schaltvorgänge in jedem Drehzahlbereich.

Die Suzuki Gladius mit ihrem V-Twin bereitet richtig Spaß und Freude am fahren, egal ob mit oder ohne Sozius.

 

Das Bike ist auch weiterhin vorbehaltlos zu empfehlen!

 

 

 

2017 

 

Die Gladius hat keinerlei Probleme, verrichtet vorbehaltlos ihren Dienst u. macht beim Fahren so richtig Spaß. Außer TÜV und Sprit kostet die Gladius nur die nötige Zeit zum fahren. Die Reifen sind vor dem nä. TÜV (August 2017) zu wechseln – ob das jetzt nach ca.  5.500km schon sein müsste bleibt zu diskutieren à am Fahrstil meiner besseren Hälfte liegt‘s auf keinen Fall ;-)